Report 29 / Januar 2025

H2.N.O.N-Report 29

Aus dem Netzwerk

Die nächsten H2.N.O.N-Spotlights

Wir freuen uns auf den nächsten Einblick: Am 22. Januar stellt Klaus Frerichs von 8.30 bis 9 Uhr den H2.N.O.N-Partner SCORE vor. Eine Einladung versenden wir eine Woche vorher.  Im Februar folgen dann Termine mit Nefino und bionon.

Wenn Sie selbst einmal präsentieren möchten, melden Sie sich bei Dr. Roland Hamelmann aus dem H2.N.O.N-Regionalmanagement.

H2.N.O.N-Landkreise unterzeichnen Positionspapier

Alle Landräte der H2.N.O.N-Landkreise haben das Positionspapier des BdWR unterzeichnet und setzen damit ein starkes Zeichen für das Engagement in der Region. Das Papier fordert regionale Wertschöpfung zu stärken, insbesondere durch die Einbindung der Verteilnetzebene.
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Wasserstoff im Verkehr zum Download

Als Nachholtermin zur H2.N.O.N-Infoveranstaltung im Landkreis Lüneburg haben Olaf Duden von GP Joule und Nikolas Wenzel von der Mobilitätsinfrastruktur und -betriebs GmbH Landkreis Lüneburg online über H2-Anwendungen im Verkehr berichtet. Die Präsentationen und ein Mitschnitt der Videokonferenz stehen Ihnen bei Interesse hier als Download zur Verfügung.

EWE schließt Forschung zu Kavernenspeichern erfolgreich ab

EWE hat erfolgreich die unterirdische Speicherung von Wasserstoff in einer neu errichteten Salzkaverne in Rüdersdorf bei Berlin getestet. Das Projekt HyCAVmobil, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), zeigte, dass die Einlagerung von Wasserstoff in unterirdischen Kavernen möglich ist und der Reinheitsgrad des Gases nur minimal verändert wird.
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Neujahrsempfang der IHK Elbe-Weser

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil bezeichnete 2025 beim Neujahrsempfang der IHK Elbe-Weser am 8. Januar als „Jahr des Turnarounds“ und forderte Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Er identifizierte hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und Überregulierung als Hauptprobleme und betonte die Notwendigkeit, Energiekosten zu senken, Zuwanderung zu fördern und Bürokratie abzubauen. IHK-Präsident Matthias Kohlmann unterstützte diese Ansichten und wies auf die Gefahr von Produktionsverlagerungen ins Ausland hin, falls nicht entschieden gegengesteuert wird.
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News Niedersachsen/Bremen

NetZero Nordwest

Die Initiative „NetZero Nordwest Deutschland“ zielt darauf ab, die CO₂-Emissionen in der Region Nordwestdeutschland bis 2030 um 90 % zu reduzieren und bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Zu den Landkreisen und kreisfreien Städten, die sich in einem gemeinsamen Antrag zur Anerkennung eines NetZeroValleys zusammenzuschließen, gehören auch Cuxhaven und Stade.
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Pläne für Elektrolyseur vor Borkum

Vor der Küste Borkums soll ein Offshore-Elektrolyseur mit einer Leistung von 14 Megawatt errichtet werden, der jährlich bis zu 8.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren kann. Dieses Projekt, das von einem Konsortium unter der Leitung von RWE entwickelt wird, soll bis 2028 in Betrieb gehen. Der erzeugte Wasserstoff soll über eine 60 Kilometer lange Pipeline zum Festland transportiert und dort in das bestehende Gasnetz eingespeist werden.
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H2-Machbarkeitsstudie in der Region Osnabrück

Die Europäische Union fördert eine Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Wasserstoffversorgung in der Region Osnabrück mit 200.000 Euro. Ziel der Studie ist es, Potenziale für den Einsatz von grünem Wasserstoff in Industrie und Verkehr zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für zukünftige Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur der Region dienen.
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Region Leine-Weser erhält Förderung für H2-Netzwerk

Das Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser, bestehend aus den Landkreisen Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg/Weser, Schaumburg und der Region Hannover, erhält eine Förderung von rund 279.900 Euro aus der Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums. Das Gesamtprojektvolumen beträgt etwa 465.000 Euro und wird durch die beteiligten Landkreise kofinanziert. Die Mittel sollen in ein professionelles Netzwerkmanagement, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit fließen, um tragfähige Projekte im Bereich der Wasserstofftechnologie in der Region zu identifizieren und umzusetzen.
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Wertstoffhof produziert Wasserstoff aus Plastikmüll

Auf einem Wertstoffhof in Ebersbach, Baden-Württemberg, wurde eine Pilotanlage vorgestellt, die Wasserstoff aus Plastikmüll erzeugt. Das Start-up Green Hydrogen Technology (GHT) plant, mit dieser Technologie klimaneutralen Wasserstoff zu gewinnen. Umweltschützer kritisieren das Verfahren, da ebenfalls CO2 freigesetzt wird.
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News Deutschland und die Welt

Mehr als 500 Kilometer des Wasserstoff-Kernnetzes sollen dieses Jahr realisiert werden

Der Aufbau eines bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland soll 2025 mit den ersten 525 Kilometern starten. Bis 2032 ist eine Erweiterung auf 9.040 Kilometer geplant. Zu den ersten H2-Pipelines, die realisiert werden, gehören Verbindungen von Wilhelmshaven sowie in NRW und von der Ostsee ins mitteldeutsche Chemiedreieck bei Bobbau.
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Sentiment-Index

Die Umfrage des VDI/VDE Innovation + Technik GmbH zielt darauf ab, die Bedürfnisse und Anforderungen der Wasserstoffbranche zu erfassen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Entwicklung und Implementierung von Wasserstofftechnologien in Deutschland zu unterstützen. Die Umfrage ist bis zum 31. Januar 2025 geöffnet und richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure im Bereich Wasserstoff. Die Teilnahme dauert etwa 10 Minuten.
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Studie zu Wasserstofftankstellen

Die Studie „Versorgung der H₂-Tankstelleninfrastruktur in Deutschland über ein H₂-Pipeline-Netz“ von der NOW GmbH und dena beleuchtet die Entwicklung und Integration von Wasserstofftankstellen in ein zukünftiges Wasserstoff-Pipelinenetz in Deutschland. Bis 2030 könnten in Deutschland 20 bis 30 zentrale Hubs entstehen. Dabei könnten ehemalige Erdgas-Hubs umgerüstet werden. Die Verfasser der Studie sehen Wilhelmshaven als möglichen Standort für einen ersten H2-Hub für die Versorgung von regionalen Tankstellen.
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500MW-Elektrolyseur in Lutherstadt Wittenberg in Planung

VNG AG und HyCC planen in Lutherstadt Wittenberg die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Kapazität von 500 Megawatt. Der produzierte Wasserstoff soll zunächst von lokalen Industrien wie SKW Piesteritz verwendet werden, um Erdgas zu ersetzen und fossile Brennstoffe zu reduzieren. Der Betrieb soll 2026 starten.
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Voreifelbahn soll nicht mit Wasserstoff betrieben werden

Die S23-Strecke zwischen Bonn, Euskirchen und Bad Münstereifel wird batterieelektrisch realisiert. Gegen Wasserstoff sprachen zusätzliche Tankstellen und eine höhere Energieeffizienz auf stark frequentierten Strecken, die im 20 Minutentakt befahren werden.
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H2-Züge in Brandenburg stehen still

Die Wasserstoffzüge, die in Krefeld produziert wurden, stehen in Brandenburg still, da es an ausreichend Wasserstoff fehlt. Die Züge des Herstellers Alstom, die auf der Strecke Cottbus–Senftenberg in Brandenburg eingesetzt werden, können aufgrund von Versorgungsengpässen mit Wasserstoff derzeit nicht wie geplant fahren.
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EU muss Wasserstoffstrategie überarbeiten

Der Europäische Rechnungshof kritisierte die EU-Wasserstoffstrategie, da die Ziele von 10 Millionen Tonnen Wasserstoff bis 2030 ohne solide Analyse festgelegt wurden. Die EU-Fördermittel von 18,8 Milliarden Euro (2021–2027) sind auf mehrere Programme verteilt, was es den Unternehmen erschwert, die passende Finanzierungsquelle zu finden. Der Rechnungshof empfiehlt präzise Marktanreize, Schwerpunktsetzung auf bestimmte Teile der Wertschöpfungskette und vor allem die heimische Produktion zu fördern.
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Deutsch-Finnische H2-Pipeline geht in Machbarkeitsstudie

Der Nordic-Baltic Hydrogen Corridor (NBHC), ein gemeinsames Projekt von sechs europäischen Übertragungsnetzbetreibern, darunter ONTRAS Gastransport GmbH wird bis Mitte 2026 die Machbarkeitsstudie durchführen. Ziel ist es, einen Transportweg für erneuerbaren Wasserstoff von Finnland nach Deutschland zu etablieren, so dass ab 2030 jährlich bis zu 10 Millionen Tonnen Wasserstoff von Finnland nach Deutschland geleitet werden können.
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Veranstaltungen

15. Januar | online: Info zum EU-Innovationsfonds

Die Nationale Kontaktstelle EU-Innovationsfonds bietet am 15. Januar 2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr eine kostenlose Online-Veranstaltung an, die einen Überblick über das neue Förderfenster des EU-Innovationsfonds gibt, welches am 3. Dezember 2024 gestartet ist. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und wird vom Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt.
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15. Januar | online: FEST/Abo Energy Hydrogen Solutions

Die ABO Energy hat von 15 bis 16 Uhr Christian Perplies zu einem Gastvortrag über Best Practices zu Lösungen mit Wasserstoff eingeladen.
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22. Januar | online: Info zu Clean Hydrogen Partnership

Das Webinar der Clean Hydrogen Partnership informiert über den Call 2025 für Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich sauberer Wasserstoff. Es bietet Details zu Teilnahmebedingungen, dem Einreichungsprozess sowie Networking-Möglichkeiten für Interessierte.
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21-22. Februar | Oldenburg: IRO-Fachtagung

Schwerpunkt der Veranstaltung sind Technologien und Anwendungen für die Offshore-Industrie.
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4.-5. März| Berlin und Online: H2-Forum

Das 5. H2 Forum findet am 4. und 5. März 2025 im ECC Berlin und online statt und richtet sich an Pioniere der Wasserstoffindustrie. Die Veranstaltung präsentiert erfolgreich umgesetzte Projekte und Anwendungsfälle, beleuchtet regulatorische Rahmenbedingungen sowie Marktstrategien.
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5-8. März | Berlin: Pipeline Technology Conference

Im Rahmen der Konferenz finden Expertendiskussionen, Trainings und Preisverleihungen statt.
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25-26. Juni | Berlin: H2-Forum

Die Veranstaltung bietet entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette eine Plattform für Industrie, Wissenschaft und Politik.
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Förderaufrufe

Zweite Förderrichtlinie für internationale H2-Projekte in der Nationalen Wasserstoffstrategie

Bis Ende Juni 2027 können über das Programm des BMWK/BMBF Wasserstofferzeugung und internationale Vorhaben der Wasserstoffforschung sowie Ausbildungsmaßnahmen mit einer Anteilsfinanzierung von 50 Prozent gefördert werden.
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EU-Innovationsfonds stellt 4,6 Mrd. Euro für Null-Emissionstechnologien bereit

Rund 3,4 Mrd. Euro sind für innovative Dekarbonisierungstechnologien vorgesehen. Rund 1,2 Mrd. Euro EU-Mittel fließen in die zweite Auktion der Europäischen Wasserstoffbank. Deadline für Einreichungen ist der 24. April. Bis zum 20. Februar können Bieter an der Wasserstoff-Auktion teilnehmen.
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Veröffentlichungen und Studien

Informationspapier Wasserstoff in Belgien der IHK-Lüneburg-Wolfsburg

Fraunhofer-Studie zu Bundesländern im Transformationsprozess

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