Nordwesten positioniert sich in Berlin als Wasserstoffregion
Die Vertreterinnen der Wasserstoffwirtschaft niedersächsische Regionen im Gespräch mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Gitta Connemann Foto: Metropolregion Nordwest
Mit einer gemeinsamen Delegationsreise nach Berlin haben niedersächsische Regionen ihre zentrale Rolle in der Wasserstoffwirtschaft unterstrichen. Im Rahmen der WOCHE DES WASSERSTOFFS trafen sich Vertreterinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am 22. und 23. Juni in Berlin, um den politischen Dialog zu stärken und die Potenziale des Nordwestens als führende Wasserstoffregion sichtbar zu machen.
Auf dem Programm der von der Metropolregon Norwdwest organisierten Reise standen Gespräche mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und dem Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen Bremen auf dem EUREF-Campus sowie ein Austausch mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und dem Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Darüber hinaus führte die Delegation politische Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministeriums.
Im Fokus standen der beschleunigte Aufbau der Wasserstoffwirtschaft, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Verzahnung von Energie- und Verkehrswende. Die Delegation machte deutlich, dass der Nordwesten bereits heute über entscheidende Standortvorteile verfügt: hohe Erzeugungspotenziale bei erneuerbaren Energien, industrielle Anwendungsfelder, bestehende Infrastruktur und starke regionale Netzwerke entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette.
Gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium warben die Vertreterinnen für verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionssicherheit schaffen und den schnellen Markthochlauf von Wasserstoff ermöglichen. Gleichzeitig wurde in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium die Bedeutung integrierter Energie- und Verkehrssysteme für eine wirtschaftlich tragfähige Transformation betont.
Ein positives Fazit zieht auch die gemeinsame Delegation: Die enge Zusammenarbeit der Regionen zeigt, dass der Nordwesten bereits heute als zusammenhängendes Wasserstoff-Ökosystem agiert und damit eine zentrale Rolle beim Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland einnimmt.
An der Delegation beteiligt waren Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Akteure, darunter Wasserstoffnetzwerk Nordostniedersachsen (H2.N.O.N), Gasunie Energy Development GmbH, Uniper Hydrogen GmbH, Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule sowie weitere Partner aus Industrie und Verwaltung.